Ganz knapp am Abgrund!

Ich fahre gerne Strecken mit Serpentinen, auch mit dem Wohnmobil. Und so nahmen wir auf dem Weg von Hirschhorn nach Ladenburg eine schmale (ich schätze die Breite eher auf 5 als auf 5,5 m) Kreisstraße. Erst ging es bergauf dann bergab. Wenn uns ein PKW begegnete wurde es recht eng.

Und dann, in einer nicht einsehbaren Kurve, kam uns ein LKW beladen mit langen Baumstämmen entgegen. Auf seiner Seite war eine steile Böschung, auf unserer Seit ein tiefer Abgrund ohne Leitplanke. Was tun? Zurück konnten wir beide nicht, denn hinter uns standen schon jeweils einige PKW und die hätten wir nur schwer davon überzeugen können, dass sie rückwärts fahren müssen.

Wir verständigten uns per Handzeichen auf einen Versuch. Ich setzte zentimeterweise vor, der Vorderreifen war knapp am Abgrund. Wer einen Teilintegrierten fährt, der weiß wo sich dann der Hinterreifen befindet. Meine Frau gab mir die Zentimeter vom Vorderreifen durch, sie hat den Hinterreifen zum Glück nicht gesehen. Dann ging es nicht mehr weiter. Ich klappte den Rückspiegel ein und konnte wieder ein paar Zentimeter gewinnen. Nun konnte der LKW dank lenkbarer Hinterachse langsam vorbeiziehen. Geschafft.

Ich werde relativ schnell nervös, aber in dieser Situation war ich die Ruhe selbst. Und auch mein Frau reagierte relativ gelassen. Gut zu wissen. Für weitere enge Situationen. Aber Serpentinenstrecken ohne mittlere Fahrbahnmarkierung werde ich in Zukunft meiden.

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